Hallo Du

Schön, dass Du da bist!

Meine Vision

Ich bin Coach für Gewaltfreie Kommunikation, weil es mein größter Wunsch ist, dass wir eines Tages in einer Welt ohne Urteile übereinander leben und kommunizieren! Statt gegeneinander zu arbeiten, können wir uns zusammentun und voller Leichtigkeit kreative Strategien finden, all unsere Bedürfnisse zu erfüllen.

Das klingt zwar ziemlich spirituell und unerreichbar, aber durch die Methoden der Gewaltfreien Kommunikation habe ich einen Weg gefunden das super effektiv umzusetzen. In meiner Arbeit ist es mir besonders wichtig, didaktisch durchdachte Angebote, die konkret am Leben ansetzen und schnell Resultate zeigen, anzubieten.

Die GFK gebe ich weiter in meinem Podcast -Mir fehlen die Worte nicht-, in 1:1 Coachings und (in Zukunft) Online- und Live Seminaren.


... und wie kamst du darauf?

Ich bin mit der Gewissheit aufgewachsen, dass Konflikte laaaang sind. Perfekte Lösungen gibt es eigentlich nie und irgendjemand ist ja auch sowieso an allem Schuld. Wenn wir nur rausfinden wer, sind wir schonmal einen guten Schritt weiter. Vor allem meine Jahre als junges Mädchen waren geprägt von jahrelangen Gerichtsprozessen meiner getrennten Eltern. Ehemals Liebende wurden zu Erzfeinden, nach und nach fielen alle Hemmungen sich gegenseitig weh zu tun und das höchste Ziel war am Ende rauszufinden: Wer ist denn nun 'Richtig' und wer ist 'Falsch'.

Will ich ein Leben leben, nur zum Zwecke es anderen Recht zu machen?

Als junge Erwachsene kamen dann die typischen Fragen in mir hoch. Wer bin ich?  Ich sah mich selbst als taffe Frau, stark, ehrlich. Einer meiner Lieblingssprüche war: Ich bin nicht fies, nur ehrlich. Meine Freundschaften waren nicht besonders tief. Ich selbst war stolz darauf, dass ich Menschen einfach nicht mag. Aber irgendwas daran fühlte sich doch falsch an. Ich hatte diese toxische Energie in mir. Wenn ich in meinem überheblichen Bild der Menschheit gefangen war, dann mochte ich mich selbst auch nicht gerade besonders gern…

Immer öfter stolperte ich über die Gewaltfreie Kommunikation.

Das Buch von Marshall, das die Methode erklärt, lief mir immer mal wieder über den Weg. Aber ganz ehrlich; wem helfen diese Selfhelp-Bücher schon jemals wirklich. Ein bisschen nett klingendes Bla-Bla, das ich dann doch nie anwenden werde?

Ich gab dem ganzen 2018 trotzdem eine Chance und las das Buch jeden Morgen auf dem Weg zur Uni. Und jeden Tag war ich mehr und mehr begeistert. Alles was ich las, hörte sich so wahr an. Es gab keine Logiklücken (was mir als Physikstudentin im Master sehr wichtig war). Die Theorie war so einfach und befreite mich schlagartig von der Notwendigkeit Urteile über irgendwas oder irgendwen zu haben! Mein kleiner Moment der Erleuchtung, der mir 8.36uhr kurz vorm S Bahnhof Heidelbergerplatz die Tränen in die Augen trieb, war, als ich gegen Ende des Buches die Aussage las; jeder Konflikt könne in 20 Minuten geklärt werden sobald die Herzensbedürfnisse jeder Partei urteilsfrei auf dem Tisch liegen. Mir liefen im Zeitraffer die jahrelangen, schmerzhaften Konflikte meiner Kindheit vor dem inneren Auge ab. Das war alles unnötig? Es hätte auch eine Möglichkeit, eine Methode, ein Mindest gegeben, das in 20 Minuten geklärt hätte, was wir in drei Jahren nicht geschafft hatten?

Ich war Feuer und Flamme...

... besuchte meine ersten Seminare, sah sofort Veränderungen in meinen Beziehungen. Ich habe gelernt mich selbst wertzuschätzen, genauso wie ich bin. Ich konnte Urteile über Mitmenschen gehen lassen. Und das waren alles keine inspirierenden aber leeren Worthülsen sondern es passierte wirklich. Dank ganz klarer Übungen und Strukturen, die die GFK mit bot, bevor sie zu einer inneren Haltung statt nur einer Methode wurde. Ich fing an, mich in Gruppen richtig wohl zu fühlen. Ich wurde abenteuerlustig, war bereit viel mehr auszuprobieren, weil ich keine Angst mehr hatte vor ‚negativen‘ Gefühlen. Alles war gleichwertig für mich. Es war eben einfach das Leben. Ein Geschenk.

Heute bin ich tatsächlich eine Andere...

... nach viel intensivem Eigenstudium, unterschiedlichsten Seminaren, 2019 dann einer Ausbildung zur Mediatorin auf Grundlage der GFK und 2020 die Ausbildung als Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation bin ich immer noch zu 100% überzeugt, dass Kommunikation das wichtigste und am meisten vernachlässigte Werkzeug für erfüllte Beziehungen, und darüber hinaus für ein erfülltest Leben ist. Einer meiner größten Träume ist es, die GFK weiterzugeben. Mehr und mehr Menschen die Möglichkeit zu geben so viel über sich selbst zu lernen und mit ihren Bedürfnissen und Werten im Einklang zu leben. Diese Macht zu spüren, wenn Menschen zusammen kommen und sich gegenseitig mit echtem Wohlwollen begegnen. Sogar im Konflikt. 

Was ist "Gewaltfreie Kommunikation"???

Das wichtigste zuerst: In der GFK geht es nicht darum, netter zu sein und sich weniger zu Streiten. Und sie ist auch nicht nur hilfreich für Menschen, die ein Problem mit Gewalt haben. Der Name "Gewaltfreie Kommunikation" kann also ordentlich in die Irre führen. 

Das ist aber nunmal der Name, den Dr. Marshall Rosenberg seiner Methode zu kommunizieren gab. 

Die Haltung, die hinter der GFK steckt ist folgende: Alles was Menschen tun, tun sie um sich Bedürfnisse zu erfüllen. Statt dass wir übereinander urteilen, oder uns bekämpfen wenn eins unserer Bedürfnisse nicht erfüllt wird, gehen wir in den wertschätzenden Kontakt.

Bevor wir die Haltung der GFK wirklich verinnerlicht haben, gibt es klare Strukturen, an die wir uns halten können, um leichter und effektiv mehr Klarheit darüber zu bekommen, was wir uns vom anderen wünschen. Und das dann auch erbitten zu können, ohne auf Widerstand zu stoßen.


Mit Hilfe der GFK lernen wir nicht nur auszudrücken, was wirklich lebendig in uns ist. Wir lernen auch wirklich emphatisch zuzuhören. Vielen von uns wurde beigebracht nur zuzuhören, um dann eine passende Antwort parat zu haben. In der Gewaltfreien Kommunikation schaffen wir es zu hören, was unsere Mitmenschen im Herzen bewegt, und kommen so in eine tiefe Verbindung. Bevor ich die GFK kennengelernt habe, wusste ich nichtmal, dass sowas möglich ist, und dafür bin ich jeden Tag dankbar.


Mehr über die Gewaltfreie Kommunikation, Übungen, und konkrete Antwendungsbeispiele findest du jede Woche in meinem Podcast "Mir fehlen die Worte nicht".

Was habe ich beobachtet?

Eine klare Beobachtung, ohne untergemischte Interpretationen oder Urteile ist unser starkes Fundament für eine wertschätzende Konfliktlösung. Wir sparen uns damit, uns stundenlang im Kreis zu drehen und zu diskutieren, was genau denn nun passiert ist, und wer Schuld ist.

Wie fühle ich mich damit?

Unsere Gefühle bringen uns zurück in den Kontakt zu uns selbst. Wenn wir lernen unsere Gefühle, statt unsere Gedanken, auszudrücken, fällt es unseren Mitmenschen viel leichter emphatisch mit uns zu sein.

Welches Bedürfnis habe ich?

Die Bedürfnisse sind das Herzstück der GFK. Viele von uns haben gelernt sofort zu überlegen, was mit unserem Gegenüber nicht stimmt, wenn es uns nicht gut geht. Stattdessen liegt in der GFK der Fokus auf unseren Bedürfnissen. Was brauchen wir gerade, damit es uns gut geht? Und wie kann ich das ausdrücke, sodass es meinen Mitmenschen eine Freude ist, mich damit zu unterstützen?

Darum möchte ich bitten!

Zuletzt stellen wir in der GFK konkrete, machbare Bitten, die frei von Forderungen sind. In einem wertschätzenden Miteinander ist es uns wichtig, dass unsere Mitmenschen nicht aus Scham, Schuld oder Angst handeln, sondern um von Herzen zu unserem Leben beizutragen. Und wir bitten mit der Gewissheit, dass es eine Unmenge anderer Strategien gibt, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen.